Geschlossen für Hans-Peter Storz

Landespolitik


Peter Friedrich gratuliert Hans-Peter Storz zur Nominierung

SPD wählte Landtagskandidaten für Wahlkreis Singen-Stockach

Viel größer kann der Vertrauensvorschuss der Partei kaum sein: Ohne Gegenstimme nominierten die Mitglieder der SPD im Landtagswahlkreis 57 Singen-Stockach den 50-jährigen Pastoralreferenten Hans-Peter Storz zum Kandidaten für die Landtagswahl am 28. März 2011.Ersatzbewerberin ist die 54-jährige Dorfhelferin Jutta Gold aus Rielasingen-Worblingen.

Storz, der neben seiner Funktion in der Seelsorgeeinheit Herz-Jesu in Singen, auch am Hegau-Gymnaisum unterrichtet und eine Zusatzausbildung als Supervisor hat, setzt seine politschen Schwerpunkte auf die Bildungspolitik.

Weder das achtjährige Gymnasium noch die Einführung der Werkrealschule seien durchdacht, kritisierte er die Schulpolitik der Landesregierung. Notwendig sei stattdessen ein durchlässiges Schulsystem, das allen Kindern die Chance auf einen guten Schulabschluss ermögliche. Bildungschancen dürften nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Eine angemessene Ausbildungsförderung sei Gebot der Gerechtigkeit.

Politik müsse dazu die zunehmende Armut und soziale Not in unserer Gesellschaft kämpfen. Storz forderte von den Job-Centern zusätzliche Beschäftigungangebote.

Als Abgeordneter will sich Storz massiv für den Ausbau der Gäubahn einsetzen, der Süden des Landes dürfe nicht ins Abseits geraten. Mit Blick auf das geplante atomare Endlager im Schweizer Ort Benken, kritisierte der Kandidat die Mappus-Energiepoliik. Keine andere Regierung kämpfe so sehr für Atomstrom und Atommüll wie das amtierende Kabinett. Baden-Württemberg müsse sich aus der Abhängigkeit vom Atom befreien. Dazu könne auch jeder einzelne durch Bezug regenerativ erzeugten Stroms und Wärme beitragen.

Storz sieht sich als Quereinsteiger, er entstamme nicht einer Kaderschmiede. Er sei in die SPD eingetreten, weil er in seiner täglichen Arbeit erlebe, dass in unserem Land "Strukturen verändert" werden müssen.

Die SPD Baden-Württemberg hat eine Charta für den Landtagswahlkampf beschlossen. Sie will im Dialog überzeugen und zuhören. Die Menschen erwarten Antworfen, keine vorgefertigten Phrasen.

Storz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er arbeitet seit 1987 für die Erzdiözese Freiburg und ist seit 1993 in Singen tätig. 2009 wurde er in den Gemeinderat der Stadt Singen gewählt.

 
 

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