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Landkreis Konstanz erhält weitere 104.400 Euro für die Integrationsarbeit in den Kommunenv

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Minister Peter Friedrich: „Integrationsarbeit passiert vor Ort, bei den Menschen. Über das Förderprogramm unterstützt Landesregierung die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe.“

Landtagsabgeordneter Hans-Peter Storz: „Die Vernetzung der Helferinnen und Helfer, der Flüchtlinge und der Verwaltung ist entscheidend für das Gelingen der Integration. Die Einrichtung von Flüchtlingsbeauftragten und die Förderung von Beratungsangeboten leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“

Die Förderung der Integration auf kommunaler Ebene nach der VwV-Integration geht in die vierte Runde: Seit 2013 unterstützt die Landesregierung mit diesem Förderprogramm Kreise, Städte, Gemeinden und freie Träger. Der Landkreis Konstanz erhält aus der aktuellen Tranche insgesamt 104.400 Euro für vier verschiedene Projekte. Dazu kommen die bereits im Dezember bekannt gegebenen 262.500 Euro für die Schaffung von kommunalen Flüchtlingsbeauftragten in Konstanz, Singen und Gottmadingen. „Die Förderung von Flüchtlingsbeauftragten war eine Reaktion auf die anhaltend hohen Flüchtlingszahlen. Sie zeigt: Die Landesregierung lässt die Kommunen nicht mit dieser Aufgabe allein“, sagte Minister Friedrich.

„Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass Integration da scheitert wo die Kommunikation versagt. Beratungs- und Informationsangebote sind deshalb entscheidend,“ so Storz. Im Kreis Konstanz werden zusätzlich zu den Flüchtlingsbeauftragten vier Projekte gefördert: Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung und die Beratung von Flüchtlingen und Migranten wird mit 21.600 bzw. 15.000 Euro gefördert, für die Gewinnung von Elternmentoren werden 15.000 zur Verfügung gestellt und die Erstellung einer Internetplattform wird mit 37.800 Euro bezuschusst.

Die nun bekanntgegebenen Maßnahmen ergänzen die bereits am 22. Dezember 2015 bekanntgegebenen Förderungen für kommunale Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte. Gefördert werden vor allem Beratungs- und Betreuungsangebote. Insgesamt stehen nun 14,6 Millionen Euro für insgesamt 220 Maßnahmen zur Verfügung. „Investitionen in die Integration sind Investitionen in die Zukunft. Wer hier spart, spart am falschen Ende“, betonte Friedrich.

 

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