Unsere Bundestagskandidatin Lina Seitzl

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Neue Stolpersteine in Singen

Veröffentlicht am 08.06.2021 in Veranstaltungen

Zu den grausamsten Verbrechen, die die Nationalsozialisten planmäßig vorbereitet und organisiert hatten, gehörte die Vernichtung lebensunwerten Lebens. Fast 200 Menschen aus Singen wurden umgebracht, weil sie psychisch krank oder behindert waren. Für sechs dieser Menschen werden am Mittwoch, den 9. Juni Stolpersteine in den Gehweg vor ihrem letzten Wohnsitz verlegt. Ihr Schicksal hat Axel Huber recherchiert, der in einer Videokonferenz berichtet, wie die Nazis in Singen die Ermordung und Zwangssterilisierung behinderter Menschen vorbereitet und umgesetzt haben.

Bislang 76 Stolpersteine machen in Singen darauf aufmerksam, dass die Opfer des Nazi-Terrors keine anonymen Nummern, sondern Menschen  aus der Mitte der Gesellschaft waren: Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde. Stolpersteine werden daher vor dem letzten frei gewählten Wohnort der Opfer verlegt und sollen die Erinnerung wachhalten. Denn „ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist,“ sagt der Initiator der Aktion Stolpersteine, der Kölner Künstler Gunter Demnig. Bereits zum achten Mal kommt er nach Singen, um die etwa zehn Quadratzentimeter großen Stolpersteine mit einer Messingplatte in die Gehwege zu verlegen

„Das Schicksal der Opfer ist Mahnung für uns, stets wachsam zu bleiben, damit sich dieser Schrecken durch eine menschenfeindliche Diktatur nie mehr wiederholt,“ sagt der Sprecher der Singener Stolperstein-Initiative, Hans-Peter Storz. Erstmals findet in Singen eine Stolperstein-Verlegung ohne Heinz Kapp statt, der Ende 2019 verstarb. „Wir erinnern mit der diesjährigen Stolpersteinaktion auch an das unermüdliche Engagements Heinz Kapps für Frieden und Menschenrechte, sagte Storz, der zusammen mit Kapp die Singener Stolpersteininitiative vor über zehn Jahren gegründet hatte.

Offizielle Übergabe für die Stolpersteine an den Singener Oberbürgermeister Bernd Häußler ist am Mittwoch, 9. Juni um 15 Uhr an der Marienstraße 3.  Anmeldungen zum Vortrag sind per E-Mail an axel.huber@singen.de zu richten.

 
 

Homepage Hans-Peter Storz, SPD-Landtagsabgeordneter für Singen, Hegau, Stockach

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